Gewerbe­versicherungen

Unver­zichtbare Absiche­rungen für Ihr Gewerbe und Unter­nehmen

Gewer­be­ver­si­che­rungenDie wichtigsten betrieb­lichen Versi­che­rungen für Ihr Unter­nehmen

Jeder Indus­trie­zweig ist geprägt von seiner eigenen komplexen Risiko­si­tuation. Um die Gefah­ren­po­ten­ziale einer Branche in Ihrer Gesamtheit zu erkennen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, benötigt es neben versi­che­rungs­tech­ni­schem Fachwissen auch viel Erfahrung. Als langjäh­riger anerkannter Spezialist für Indus­trie­ver­si­che­rungen beraten wir seit über 23 Jahren Unter­nehmen der verschie­densten Indus­trie­be­reiche in Bezug auf ein effizi­entes, kosten­op­ti­miertes Versi­che­rungs- und Risiko­ma­nagement und bieten profes­sio­nelle Unter­stützung im Schadenfall an.

Dabei ist es wichtig nicht nur die einzelnen Abläufe- und Produk­ti­ons­pro­zesse in dem jewei­ligen Unter­nehmen zu verstehen, sondern auch die Unter­nehmer und Verant­wort­lichen, die hinter diesen stehen. Unabhängig von einem objek­tiven Risiko­po­tential gibt es vor allem auch ein subjek­tives Risiko­ver­ständnis, dem Rechnung zu tragen ist. Dieses ist höchst indivi­duell und sehr spezi­fisch. Mit unseren Erfah­rungen aus vielen Jahren der Beratung, Risiko­be­ur­teilung und Schaden­ab­wicklung erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden ihre jewei­ligen Risiko­profile. Manchmal kann dies auch ein Prozess sein, der sich aus einer langen Zusam­men­arbeit entwi­ckelt.

Zu den objek­tiven Risiko­merk­malen gehört auch eine Unter­su­chung der Schäden der Vergan­genheit. Auch hieraus können Spezi­fi­ka­tionen des Versi­che­rungs­schutzes und Bedürf­nisse abgeleitet werden.

Im Ergebnis kommt es bei der Bewertung, welches die wichtigsten betrieb­lichen Versi­che­rungen für Ihr Unter­nehmen sind, auf viele unter­schied­liche Kompo­nenten an. Neben den objek­tiven und subjek­tiven Risiko­kri­terien sind dies auch das jeweilige unter­neh­me­rische Umfeld sowie die Preise, die von den Versi­cherern für die Absicherung der jewei­ligen Risiken aufge­rufen werden. Diese gilt es gegen den Nutzen und die indivi­du­ellen Anfor­de­rungen abzuwägen. Als Ihr Versicherungs­makler erarbeiten wir mit Ihnen diese Anfor­de­rungen um sie dann auf dem Versi­che­rungs­markt auszu­schreiben. Die Ergeb­nisse werden von uns analy­siert und bewertet und dann mit allen Details präsen­tierten, die Sie für Ihre Entscheidung wünschen und benötigen.

Warum eine Gewer­be­ver­si­cherung abschließen? 5 existen­zielle Gründe für den Abschluss einer Gewer­be­ver­si­cherung

  1. Geschützt zu sein vor unvor­her­seh­baren Schäden in Millio­nenhöhe, die Unter­nehmen durch eigene Produkte und Dienst­leis­tungen unver­mutet und verse­hentlich anderen zufügen.

  2. Die Produk­ti­ons­mittel und Einrich­tungen des eigenen Unter­nehmens vor der vollstän­digen oder teilweisen Vernichtung bezie­hungs­weise seinem Untergang zu schützen.

  3. Den Ertrag, den ich benötige zur Sicherung des Unter­nehmens in Zukunft bei Ausfall der Unter­neh­mens­leistung durch Schäden der unter­schied­lichsten Art oder Folge aus dem Untergang von Produk­ti­ons­mitteln zu schützen.

  4. Den Mitar­beitern bei der Ausübung ihrer betrieb­lichen Tätigkeit Schutz zu bieten.

  5. Das Privat­ver­mögen des Unter­nehmers vor unvor­her­ge­se­henen Ereig­nissen zu schützen.
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Eine Gewer­be­ver­si­cherung ist existen­ziell für Ihr Unter­nehmen

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Arten der Gebäude­versicherung Übersicht wichtiger Gewer­be­ver­si­che­rungen für Ihr Unter­nehmen

Betriebs­haft­pflicht

Bei der Betriebs­haft­pflicht­ver­si­cherung sind die gesetz­lichen Haftungs­an­sprüche gegen den Betriebs­in­haber, das Unter­nehmer oder die Betriebs­an­ge­hö­rigen versi­chert, wenn im Rahmen der betrieb­lichen Tätigkeit Schäden verur­sacht werden.

Bei begrün­deten gesetz­lichen Ansprüchen leistet der Versi­cherer für Schaden­ersatz Dritter aufgrund von Personen- und Sachschäden. Bei unberech­tigten Ansprüchen Dritter werden die Kosten für die Abwehr unbegrün­deter Forde­rungen übernommen.

Insoweit ist die Haftpflicht­ver­si­cherung eine passive Rechts­schutz­ver­si­cherung: die Kosten der Prüfung und des Rechts­schutzes trägt in Deutschland unabhängig von der verein­barten Versi­che­rungs­summe der Versi­cherer.

Bei Glatteis stürzt ein Besucher auf dem betriebs­ei­genen Parkplatz und erleitet einen kompli­zierten Beinbruch. Der Geschäftsmann verlangt 40.000 € Schmer­zensgeld und Verdienst­ausfall von 150.000 €. Die Kranken­kasse möchte Ersatz der Behand­lungs­kosten.
Ein Mitar­beiter vergisst die Kaffee­ma­schine auszu­schalten. Durch Kurzschluss kommt es zum Brand. Die gemie­teten Räume sowie Gegen­stände des Mieters ein Stockwerk tiefer werden durch Feuer und Lösch­wasser beschädigt. Vermieter und Mieter der unteren Räume fordern Schaden­ersatz.

Produkt­haft­pflicht

Eine Produkt­haft­pflicht­ver­si­cherung ist für alle Unter­nehmen wichtig, die mit Produkten handeln oder an der Herstellung eines Produktes beteiligt sind. Durch die neuere Recht­spre­chung müssen bei Verkäufen an Privat­per­sonen bei einem Produkt­mangel auch die Aus- und Einbau­kosten vom Händler ersetzt werden. Dabei ist unerheblich, oder er die Mängel zu vertreten hat oder nicht. Gleiches gilt für Händler, welche Waren aus dem nicht EU-Wirtschaftsraum vertreiben.

Die sogenannte konven­tio­nelle Produkt­haft­pflicht kann durch die Erwei­terte Produkt­haft­pflicht­ver­si­cherung um weitere Bestand­teile ergänzt werden. Sprechen Sie uns an.

Ein Autozu­lie­ferer produ­ziert ein fehler­haftes Teil, nach dessen Auslie­ferung sich heraus­stellt, dass es den hohen Tempe­ra­turen der turbo-aufge­la­denen Motoren nicht standhält. Beim KFZ-Hersteller fällt deshalb die Produktion für einige Tage aus.
Eine Fleisch­wa­ren­fabrik verar­beitet salmo­nel­len­ver­seuchtes Fleisch und liefert es an einen Konser­ven­her­steller. Dieser verwendet es als Zutat für ein Fertig­ge­richt. Der Schaden wird bemerkt, bevor die Konserven in den Handel gelangen. Wegen des verseuchten Fleisches ist die gesamte Konserve unbrauchbar.
Ein Hersteller von Sanit­ärzu­behör liefert einem Kunden Rohrver­binder. Diese erweisen sich schon nach kurzer Zeit als nicht korro­si­ons­be­ständig, wodurch es zu Wasser­schäden kommt. Die bereits montierten Verbinder müssen freigelegt und ausge­tauscht werden.
Ein Maschi­nen­bau­un­ter­nehmen beliefert einen Konser­ven­do­sen­her­steller. Aufgrund eines Konstruk­ti­ons­fehlers werden die Dosen fehlerhaft herge­stellt und können nicht verkauft werden.

Umwelt­haft­pflicht

Die Umwelt­haft­pflicht­ver­si­cherung ist eine sinnvolle Ergänzung zur Betriebs­haft­pflicht­ver­si­cherung und in den meisten Produkten heutzutage bereits in der Basis­version enthalten.

Die Umwelt­haft­pflicht­ver­si­cherung versi­chert berech­tigte Ansprüchen wegen Schäden aus Umwelt­ein­wir­kungen und schützt vor unberech­tigten Ansprüchen (sogenannte passive Recht­schutz). Neben der Basis­de­ckung können insbe­sondere auch bestimmte umwelt­ge­fähr­denden Anlagen (Anlagen­risiko) versi­chert werden, sowie um Zusatz­bau­steine zur Umwelt­scha­den­ver­si­cherung erweitert werden.

Auch das Produkt­risiko der Lieferung oder Planung umwelt­schä­di­gender Anlagen bzw. Anlagen­teile (Regress­risiko) kann versi­chert werden.

Dämmstoffe in einem Gebäude verur­sachen infolge eines Brandes Verruß­ungs­schäden in der Nachbar­schaft.

Geschäfts­inhalt

Im Rahmen der Geschäfts­in­halts­ver­si­cherung sind die kaufmän­nische und technische Einrichtung, die Waren des Betriebes und dessen Vorräte abgesi­chert. Ebenfalls gehören zur techni­schen und kaufmän­ni­schen Betriebs­ein­richtung in das Gebäude einge­fügte Sachen. Diese Dinge muss der Mieter selbst einge­bracht haben, und dafür muss er die Gefahr tragen. Bei der Entschä­digung wird der Neuwert erstattet.

Nicht versi­chert gelten Beschä­di­gungen an dem Gebäude, indem sich der Geschäfts­inhalt befindet.

Eine Büro-Decken­lampe hat sich auf Grund von veral­teten Elektro­kabeln selbst entzündet. Das Feuer greift über Decke und Wände auf das Büroin­ventar über. Einer der Büroräume brennt soweit aus, dass es nicht mehr nutzbar ist und der Inhalt nicht weiter verwendet werden kann.
Einbrecher stehlen hochwer­tigen PCs und brechen dabei abgeschlossene Schränke und Schreib­tische auf. Trotz Beute randa­lieren die Einbrecher und drehen auch den Wasserhahn auf.

Betriebs­un­ter­bre­chung

Die Betriebs­un­ter­bre­chungs­ver­si­cherung ersetzt entgan­genen Betriebs­gewinn und den Aufwand an fortlau­fenden Kosten, wenn diese Betriebs­un­ter­bre­chung durch einen versi­cherten Sachschaden an Gebäude, Einrich­tungen, Vorräte oder Betriebs­räumen entstanden ist.

Zur Auswahl stehen drei Versi­che­rungs­kon­zepte:

  • Kleine-BU-Versi­cherung
  • Mittlere-BU-Versi­cherung
  • Große-BU-Versi­cherung
Durch einen Brand wird eine Werkzeug­ma­schine beschädigt. Eine neue Maschine kann erst nach mehreren Monaten geliefert werden. Produkte müssen mit den anderen Maschinen mit längeren Laufzeiten und Sonder­schichten produ­ziert werden.
Durch einen Leitungs­was­ser­schaden kommt es zu Rostschäden an einer Druck­ma­schine. Die Lieferung der Druck­ma­schine erfolgt erst nach einem halben Jahr. Während dieser Zeit müssen Fremd­auf­träge vergeben werden.

Trans­port­ver­si­cherung

Trans­porte werden mit den unter­schied­lichsten Trans­port­mitteln durch­ge­führt, die von der Beladung über die Umladung bis zur Entladung und dem Transport selbst den unter­schied­lichsten Gefahren und Risiken ausge­setzt sind. Dies können der Unfall des Trans­port­mittels, aber auch beispiels­weise Brand, Blitz­schlag, Diebstahl, Sturm und Überschwemmung sein; dies nicht nur während des Trans­ports, sondern auch bei trans­port­be­dingten Zwischen­la­ge­rungen, beispiels­weise beim Zoll. Während dieser kompletten Zeit können und sollen die Güter und Waren versi­chert sein, sodass bei Teil-, Komplett­schäden oder Untergang zeitnah eine entspre­chende Entschä­digung erfolgen kann.
Im Schadenfall erstattet die Waren­trans­port­ver­si­cherung nach verein­bartem Versi­che­rungs­umfang u.a. die Reparatur- oder die Wieder­be­schaf­fungs­kosten.
Erleidet das Trans­port­mittel einen Unfall, so werden auch die Kosten einer Umladung von der Waren­trans­port­ver­si­cherung ersetzt. Im Versi­che­rungsfall werden auch die Kosten für eine Zwischen­la­gerung und die Mehrkosten für den Weiter­transport ersetzt.

Elektro­nik­ver­si­cherung

Bei einer Elektro­nik­ver­si­cherung werden Schäden und Kosten übernommen, wenn Anlagen oder Geräte beschädigt werden. Zu den Geräten, die versi­chert werden können, gehören zum Beispiel Bürotechnik, Medizin­technik oder auch Verkehrs­technik.

Die Elektro­nik­ver­si­cherung beinhaltet einen Versi­che­rungs­schutz, der den im Rahmen einer Geschäfts­in­halts­ver­si­cherung (Feuer-, Einbruch-Diebstahl-, Leitungs­wasser-, Sturm­ver­si­cherung) gebotenen Versi­che­rungs­schutz weit übertrifft.

Nach außer­ge­wöhnlich starken Regen­fällen wird ein im Keller befind­liches Büro überschwemmt. Die Folge: ein Total­schaden aller elektro­ni­schen Geräte in Höhe von 51.000 EUR.
Bei einem heftigen Gewitter über dem Schadensort schlägt der Blitz ein. Es kommt zu einem Überspan­nungs­schaden mit Schmauch­spuren am Chip einer EDV-Server-Platine. Es entsteht ein Schaden in Höhe von 3.790 EUR.

Maschi­nen­ver­si­cherung

Wer die Augen davor verschließt, dass auch bei bester Technik Maschi­nen­schäden eintreten können, gefährdet unter Umständen seinen Unter­neh­mens­erfolg und im schlimmsten Fall die Existenz seines Betriebes.

Die zeitlich begrenzte Gewähr­leistung des Händlers oder die Garantie des Herstellers bezieht sich nur auf Fehler an der Maschine und nicht auf Fehlbe­dienung und äußere Einflüsse. Trotz modernster Technik, sorgfäl­tiger Handhabung durch geschulte Mitar­beiter und sachge­rechter Wartung sind teure Schäden nicht immer zu vermeiden. Dies gilt besonders für von außen wirkende Gefahren.

Auf weichem und umwegigen Gelände rutscht ein Mähdre­scher die Böschung herab und überschlägt sich. Total­schaden.
Durch einen Kurzschluss im Unter­wagen brennt ein Holzrü­ckezug ab. Schadenhöhe: 76.693 EUR

Monta­ge­ver­si­cherung

Ein Monta­ge­projekt bedeutet viel Arbeit, sowohl im Planungs­be­reich, als auch beim Aufbau und in der Probe­phase. Die Montage von Maschinen, Konstruk­tionen oder elektri­schen Einrich­tungen ist mit Haftungs­ri­siken verbunden, die der montie­rende Hersteller, Lieferant oder das Monta­ge­un­ter­nehmen gegenüber ihren Auftrag­gebern zu vertreten haben. Diese lässt sich mit einer Monta­ge­ver­si­cherung absichern.

Eine sinnvolle Ergänzung stellt die Montage-Betriebs­un­ter­bre­chungs­ver­si­cherung dar, welche den aus einem versi­cherten Sachschaden entstan­denen Unter­bre­chungs­schaden absichert.

Durch die fehler­hafte Montage einer Dichtung kommt es beim Probe­be­trieb einer Kühlanlage zu einem ungewollten Flüssig­keits­aus­tritt, wodurch Teile der Anlage in Mitlei­den­schaft gezogen werden. Schadenhöhe: 48.717 Euro

Cyber­schutz

Eine Cyber-Versi­cherung schützt Ihr Unter­nehmen gegen die wirtschaft­lichen Folgen eines Hacker­an­griffes, einer DoS Attacke oder auch gegen den durch einen Mitar­beiter verur­sachten Schadenfall. Folgende Gefahren können abgesi­chert werden:

  • Ertrags­ausfall
  • Sachver­stän­di­gen­kosten
  • Daten­wie­der­her­stellung
  • Rufschä­digung / Krisen­ma­nagement
  • Daten­schutz­ver­let­zungen
  • Internet-Betrug
  • Erpressung
  • Forde­rungen Dritter aufgrund des Daten­ver­lustes
Durch Perso­nal­ab­bau­maß­nahmen wird ein Mitar­beiter der IT-Abteilung entlassen. Aus Rache löscht er sensible Produkt­in­for­ma­tionen von der Festplatte und macht Backup­bänder unbrauchbar. Die Produktion steht 4 Tage still. Schaden gesamt: 1,87 Mio Euro.

Straf-Rechts­schutz

Vom Vorwurf der Korruption über den Verdacht auf Insol­venz­ver­schleppung bis hin zu vermeint­lichen Verstößen gegen das Umwelt­recht – immer häufiger bekommen Unter­nehmen und deren Manager Besuch von der Staats­an­walt­schaft.

Wenn die Behörden ermitteln, geht es ihnen keineswegs darum, die juris­tische Person, also das Unter­nehmen, zur Verant­wortung zu ziehen, sondern den Unter­neh­mens­leiter und die verant­wort­lichen Mitar­beiter.

Wer sich gegen Verfahren aufgrund von Straf- und Ordnungs­wid­rig­keiten wehren muss, der braucht einen guten Anwalt und eine gute Straf­rechts­schutz-Versi­cherung.

Versi­che­rungs­schutz besteht für die Vertei­digung vor Gericht, wenn Ihnen ein straf­recht­liches Vergehen vorge­worfen wird

Kredit­ver­si­cherung

Wenn zwischen der Lieferung einer Ware oder der Erbringung einer Dienst­leistung von einem Unter­nehmen zu einem anderen ein zeitlicher Abstand liegt, dann gewährt das liefernde Unter­nehmen dem zu belie­fernden Unter­nehmen ein Kredit bis zur endgül­tigen Bezahlung der Leistung. Der Abstand dieses sogenannten Liefe­ran­ten­kredits liegt in der Regel zwischen 30 und 180 Tagen. Gerät das abneh­mende Unter­nehmen in Liqui­di­täts­eng­pässe und kann die Forderung nicht bezahlen, dann kann dies bei dem liefernden Unter­nehmen ebenfalls zu finan­zi­ellen Problemen führen. Hier hilft die Kredit­ver­si­cherung, die nicht nur bei Forde­rungs­verlust eine Entschä­digung leistet, sondern vor allem auch das zu belie­fernde Unter­nehmen auf seine Bonität prüft.
Werden Waren­lie­fe­rungen oder Dienst­leis­tungen nicht bezahlt, entsteht dem Unter­nehmen, welches die Leistung erbracht hat, ein Forde­rungs­ausfall. Um den finan­zi­ellen Verlust abzufedern, kann eine Waren­kre­dit­ver­si­cherung abgeschlossen werden.

Vermö­gens­scha­den­haft­pflicht­ver­si­cherung

Durch Zeitdruck und Stress passieren trotz aller Gewis­sen­haf­tigkeit oftmals Fehler, wie Rechen­fehler oder Frist­ver­säum­nisse. Aufgrund gesetz­licher Bestim­mungen besteht die Möglichkeit, für dadurch entstandene Vermö­gens­schäden von Dritten haftbar gemacht zu werden.

Für einige Berufs­gruppen ist die Vermö­gens­scha­den­haft­pflicht­ver­si­cherung eine Pflicht­ver­si­cherung, wie beispiels­weise bei Rechts­an­wälten, Steuer­be­ratern und Wirtschafts­prüfern. Aber auch bei anderen Unter­nehmen, wie beispiels­weise Alten- und Pflege­heimen kann eine Frist­ver­säumnis bei Beantragung von Zuschüssen oder Leistungen aus Versi­che­rungs­ver­trägen einen erheb­lichen Vermö­gens­schaden für das Unter­nehmen bedeuten.

Die Vermö­gens­schaden-Haftpflicht-Versi­cherung schützt somit das Vermögen des Unter­nehmens, indem Sie berech­tigte Ansprüche befriedigt und unberech­tigte Ansprüche abwehrt.

Ein IT-Freelancer entwi­ckelt für ein Unter­nehmen ein Programm, das per Lastschrift Beiträge einzieht. Durch ein Program­mie­rungs­fehler werden unbemerkt 12 Monate lang zu geringe Beträge einge­zogen. Das Unter­nehmen fordert mehrere tausend Euro Schaden­ersatz.
Der Mitar­beiter eines Alten­heims hat die Rente eines Bewohners nicht recht­zeitig einge­zogen und die Nachfor­de­rungen führen zu keinem Erfolg.
Ein Mitar­beiter der Perso­nal­ab­teilung zahlt unzulässige Tarif­zu­lagen, die von den Mitar­beitern nicht zurück­ge­fordert werden können.

D&O Versi­cherung (Manager­haft­pflicht)

Die D&O Versi­cherung (Directors-and-Officers-Versi­cherung) schützt Organ­mit­glieder wie GmbH-Geschäfts­führer, AG-, Stiftungs- und Vereins­vor­stände, Aufsichtsräte und Beiräte sowie leitende Angestellte und Proku­risten vor den finan­zi­ellen Folgen der persön­lichen Haftung gegenüber dem eigenen Unter­nehmen (Innen­haftung) und gegenüber Ansprüchen Dritter (Außen­haftung). Schon bei leichter Fahrläs­sigkeit haftet zum Beispiel der Geschäfts­führer bei einer schuld­haften Pflicht­ver­letzung mit seinem gesamten Privat­ver­mögen. Die Haftung endet auch nicht mit dem Ausscheiden aus dem Unter­nehmen. Die Inanspruch­nahme ist bis zu fünf weiteren Jahren möglich.

Der Versi­che­rungs­schutz greift, wenn wegen einer Pflicht­ver­letzung in Ausübung der unter­neh­me­ri­schen Tätigkeit ein Mitglied der Organe für einen Vermö­gens­schaden in Anspruch genommen wird oder dies beabsichtigt ist.

Bei einer Veran­staltung verletzt sich ein Gast schwer; ihm wird Schaden­ersatz und Schmer­zensgeld zugesprochen. Das Unter­nehmen nimmt den Geschäfts­führer in Regress, und dieser haftet mit seinem Privat­ver­mögen, da er die notwendige und übliche Haftpflicht­ver­si­cherung nicht abgeschlossen hatte.

Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz

Wollen sich Unter­nehmen vorzeitig von einem Vorstand, Geschäfts­führer, Aufsichts- oder Verwal­tungsrat trennen, kommt es häufig zu Rechts­strei­tig­keiten darüber, ob sie ihrem Manager noch eine Abfindung, Boni- oder Pensi­ons­zah­lungen schuldig sind. Im Gegensatz zu Angestellten sind Organ­mit­glieder nicht durch die klassi­schen (Kündi­gungs-) Schutz­ge­setze abgesi­chert. In solchen Situa­tionen brauchen Manager einen guten Anwalt und eine Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­cherung.

Mit der Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­cherung können Vorstände, Geschäfts­führer, Aufsichts- und Verwal­tungsräte Ansprüche, die sich aus ihrem Anstel­lungs­vertrag ergeben, absichern.

Abgedeckt sind Honorare für einen erfah­renen Rechts­anwalt sowie eine Prozess­ga­rantie, wenn der invol­vierte Anwalt genügend Erfolgs­aus­sichten im Verfahren signa­li­siert.

Der Anstel­lungs­ver­trags-Recht­schutz umfasst generell die Kosten­über­nahme für außer­ge­richt­liche und gericht­liche Strei­tig­keiten aus dem Anstel­lungs­vertrag eines Vorstands­mit­gliedes oder Geschäfts­führers.
David Sliva - Head of Sales

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So können Sie Ihr Gewerbe versi­chern

Bei der Versi­cherung Ihres Gewerbes gibt es vielfältige Punkte zu beachten,zum Beispiel:

  • Aufnahme und Analyse der objek­tiven Risiko­merkmale
  • Sind von Kredit­gebern Vorgaben zum Umfang der Versi­cherung zu beachten?
  • Welche Gefahren sollen versi­chert werden?
  • Welche Kosten­po­si­tionen müssen gegebe­nen­falls erhöht werden?
  • Welche Entschä­di­gungs­grenzen und Selbst­be­halte sind sinnvoll?

GRAF BRÜHL Versicherungs­makler kann Sie hier zum bestmög­lichen Versi­che­rungs­schutz beraten.

Vertrag - Risiko prüfen
Bei der Versi­cherung Ihres Gewerbes gibt es vielfältige Punkte zu beachten

Beratung durch GRAF BRÜHL Versicherungs­makler

Financial Lines Versicherungen
Unsere Experten beraten Sie gern zu Ihrerer Immmo­bi­li­en­ver­si­cherung

Bei Gewer­be­ver­si­che­rungen gibt es vielfältige Punkte zu beachten, z.B.:

  • Profes­sio­nelle Expertise und Beratung
  • Evalu­ierung des jewei­ligen Versi­che­rungs­be­darfs und Erstellung eines passge­nauen Versi­che­rungs­kon­zeptes
  • Bench­marking in Hinsicht auf Qualität und Preis einer Versi­cherung
  • Aktive Unter­stützung, auch im Schadensfall
  • Prüfung bestehender Versi­che­rungs­ver­träge (Insurance Due Diligence)
  • Und vieles mehr…

GRAF BRÜHL Versicherungs­makler kann Sie hier zum bestmög­lichen Versi­che­rungs­schutz beraten.

Wir sondieren den Markt für Sie

Wir nehmen zusammen mit unseren Kunden eine dezidierte Risiko­analyse vor, welche neben den objek­tiven Risiken auch die subjek­tiven Risiken und Bedürf­nisse unserer Kunden berück­sich­tigen. Im Kern geht es darum, welche Risiken sind vorhanden, zu welchen kann man einen Risiko­transfer in eine Versi­che­rungs­lösung vornehmen und welche Risiken muss ein Unter­nehmen selber tragen, beispiels­weise das unter­neh­me­rische Risiko. Daraus entsteht ein Versi­che­rungs­konzept, indivi­duell für jedes Unter­nehmen. 

Wir unter­scheiden die versi­cher­baren Risiken in zwei Klassen:

  • Existenz­be­dro­hende Risiken, welche zu einem Total­schaden oder einem großen finan­zi­ellen Risiko für das Unter­nehmen werden können, beispiels­weise ein großer Feuer­schaden, welcher die Produktion für Monate oder gar Jahre still legt.
  • Nicht existenz­be­dro­hende Risiken, welche ja nach Risiko­phi­lo­sophie des Unter­nehmens gegebe­nen­falls nicht versi­che­rungs­würdig sind, beispiels­weise die Kosten­über­nahme von Rechts­strei­tig­keiten durch die Rechts­schutz­ver­si­cherung.

Auf Grundlage der Risiko­analyse sowie des indivi­du­ellen Absiche­rungs­kon­zeptes nehmen wir für unsere Kunden eine profes­sio­nelle Markt­ab­frage vor. Grund­sätzlich berück­sich­tigen wir hierzu alle relevanten Player auf dem deutschen, aber auch europäi­schen Markt. Die finale Imple­men­tierung der entspre­chenden Verträge findet in enger Abstimmung mit unserer Kunden statt und orien­tiert sich an folgenden objek­tiven sowie subjek­tiven Punkten:

  • Qualität der Deckung, auch in Bezug auf die Anfor­de­rungen aus der Analyse/​Konzept
  • Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich der anbie­tenden Player
  • Rating und Qualität der Versi­che­rungs­ge­sell­schaften auch in Hinblick auf die Schadens­be­ar­beitung

Das sich ein Unter­nehmen bezie­hungs­weise dessen Anfor­de­rungen stetig ändern, erörtern wir mit unseren Kunden im jährlichen Turnus mögliche Verän­de­rungen und integrieren diese in das laufende Versi­che­rungs­konzept.

Dieter Wettemann

Dieter Wettemann

Head of Corporate

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Die persön­liche Beratung ist uns wichtig. Wir beraten Sie daher persönlich bei Ihnen vor Ort oder in unserem Büro in Frankfurt.

Schnelle Schaden­be­ar­beitung

Schäden werden tages­gleich bearbeitet bei Meldung bis 16:30 Uhr. Die Beglei­chung erfolgt in der Regel 14 Tage nach Regulie­rungs­an­for­derung beim Versi­cherer.

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